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Xinhua News Agency, Hefei, 11. April (Reporter He Xiyue) – Am 11. April wurde ein entscheidender Meilenstein bei der Beschaffung des Magnetspeisesystems für den Internationalen Thermonuklearen Versuchsreaktor (ITER), die größte künstliche Sonne der Welt, erreicht. Der letzte Satz innerer Speiserkomponenten für die Korrekturfeldspulen wurde in Hefei fertiggestellt und an den ITER-Standort in Frankreich geliefert. Damit ist die erfolgreiche Fertigstellung aller übergroßen Komponenten des ITER-Magnetspeisesystems abgeschlossen.

Der letzte Satz innerer Zuleitungskomponenten für die supraleitenden Magnetkorrekturfeldspulen von ITER ist bereit zur Auslieferung (Foto vom 11. April). Foto: Zhou Mu, Xinhua
Das ITER-Magnetzuführungssystem, das vom Institut für Plasmaphysik (IPP) der Hefei Institutes of Physical Science der Chinesischen Akademie der Wissenschaften entwickelt wurde, gilt als die „Lebensader“ des ITER-Magnetsystems. Die inneren Zuführungen der Korrekturfeldspulen, die größten Komponenten dieses Systems, bestehen aus neun halbkreisförmigen Strukturen mit einem Durchmesser von 16 Metern und einer Höhe von drei Metern.

Schematische Darstellung des Magnetzufuhrsystems von ITER. Bild mit freundlicher Genehmigung von Xinhua
Lu Kun, stellvertretender Direktor des IPP, erklärte, dass das Zuleitungssystem für die Übertragung von Energie, Kühlmittel und Steuersignalen an die Magnete des Fusionsreaktors von entscheidender Bedeutung sei und gleichzeitig als Sicherheitsableitung für magnetische Energie diene. Dieses vollständig vom IPP entwickelte, gefertigte und getestete System stellt Chinas komplexestes ITER-Beschaffungspaket dar und besteht aus 31 Sets mit einem Gesamtgewicht von rund 1,600 Tonnen.

Der letzte Satz innerer Korrekturfeldspulen-Zuleitungen, aufgenommen mit einer Drohne (Foto vom 11. April). Foto: Zhou Mu, Xinhua
Als wichtiger Beitrag zur chinesischen ITER-Arbeitsgruppe hat das IPP mehrere Beschaffungspakete übernommen, darunter supraleitende Leiter, Korrekturfeldspulen, Magnetzuführungen, Stromversorgungen und Diagnostik, die den Großteil der chinesischen ITER-Verantwortung abdecken. Song Yuntao, Direktor des IPP und Vizepräsident der Hefei Institutes of Physical Science, wies darauf hin, dass das IPP seit 2006 Kooperationspartnerschaften mit über 140 Forschungseinrichtungen in 50 Ländern aufgebaut hat und so die globalen Bemühungen zur Förderung der Fusionsenergieforschung und -infrastruktur unterstützt.

Kernkomponenten des ITER-Zuführsystems (Foto vom 11. April). Foto: Zhou Mu, Xinhua

Wichtige Teile des ITER-Zuführsystems (Foto vom 11. April). Foto: Zhou Mu, Xinhua

Wichtige Teile des ITER-Zuführsystems (Foto vom 11. April). Foto: Zhou Mu, Xinhua




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